Kurz vor dem Go-Live zitterte der Cursor, die Queue wuchs, die Stirn spannte. Drei Minuten 4–2–6, zweimal bewusstes Seufzen – dann flatterte der Puls weniger, Fehlermeldungen wirkten lösbarer. Abends blieb genug Energie für einen Spaziergang. Das Erstaunliche: Nicht das Projekt wurde kleiner, sondern die innere Reibung. Der nächste Sprint startete mit derselben Methode, diesmal aus Überzeugung statt Not.
Seine Smartwatch warnte ständig wegen hoher Belastung. Statt noch mehr zu arbeiten, probierte er Boxbreathing vor jedem Meeting. Nach zwei Wochen sank die durchschnittliche Herzfrequenz im Büro, Gespräche wurden ruhiger, Entscheidungen klarer. Er sagt heute: Die Methodik ist simpel, die Konstanz schwer – aber gerade Konstanz verwandelt hektische Routinen in gelassenes Handeln, ohne Schlagzeilen, dafür mit fühlbarer Wirkung im Kalender.
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